Hunde- und Katzenwelten


 

 

 

Markierverhalten

Für Katzen sind Gerüche ebenso wichtig, wie für Hunde - sie kommunizieren mehr oder weniger über die Gerüche. Sie produzieren drei unterschiedliche Arten von Pheromonen  (und verteilen Sie in der Umgebung, somit tauschen Sie untereinander Mitteilungen aus. Hier handelt es sich meinst in erster Linie um Reviermarkierung, gefolgt von Alarmierung bzw. Beruhigung. Daher hat auch der Urin wie auch der Kot eine unverwechselbare Duftnote. Weiterhin sitzen Duftdrüsen noch an den Zehen, den Ballen, Flanken, an der Schwanoberseite, den Wangen und dem Kinn.

Deshalb verwundert es nicht, dass die Katzen sich gerne mit Köpfchen und dem Hinterteil an uns reiben. Der Grund ist nicht nur, dass sie mit uns schmusen wollen, nein, sie markieren uns Besitzer, oftmals hat es leider nichts mit reiner Zuneigung zutun..

 

Kopf- und Körperreiben

Mit dem Kopf- und Körperreiben möchte die Katze also ihren Duft verteilen, an uns und an die anderen Tiere, die im Haushalt leben. Danach wird sich ausgiebig geputzt, um unseren Geruch zu verteilen und aufzunehmen. Auch Möbelstücke werden dann nicht verschont, alles geht in den Besitz der Katze über. Der Kazte gibt es ein Gefühl der Sicherheit, sie fühlt sich wohl. Wir nehmen daher unserer Katze die Sicherheit, wenn wir ihre Duftnoten einfach "wegputzen" würden. Denn wenn wir dies machen, dürfen wir uns nciht wundern, wenn auf andere Art und Weise die Wohnung markiert wird.

 

Kratzmarkieren

Das Kratzen der Krallen dient nicht nur dem Krallenschärfen und der morgendlichen Gymnastik, es ist auch eine Art des markierens. Auch über die Pfoten werden Pheromone ausgeschieden, die zwar nicht sehr intensiv sind, dafür sieht man die Intensität jedoch an unseren Möbeln.

Natürlich gefällt es keinem, seine Möbel zerstören zu lassen. Bieten Sie ihrer Katze Alternativen, wie z.B. Kratzmatten für Boden und Wand, wo sich die Katze dann auslassen kann. Gewöhnen Sie die Katze von Anfang an an diese Stellen, dann leiden meist auch Ihre Möbel nicht.

 

Harnmarkieren

Das ist das Schlimmste, was passieren kann - meine beiden Kater greifen zu dieser unangenehme Art der Markierung. Damit verteilen sie ihre ganz eigene Visitenkarte. Bei Katern zeigt der eine dem anderen Kater, wer der Boss hier im Revier ist, oftmals markiert der andere Rivale dann noch über die Stelle. Kater wissen außerdem, ob die umworbene Katze bald wieder vorbeikommt. Es wird also nicht nur von Katern mar- kiert, auch Katzen nutzen diese Art, um Mitteilungen zu hinterlassen, sie überdecken entweder den fremden Geruch mit ihrem eigenen oder markieren somit ihr Revier. Meist sind Katzen, die durch Harn markieren, unsichere od. sensible  Tiere. Selbst-bewusste Katzen würde es völlig ausreichen, mit den Pherhomen zu markieren. Der Kater meiner Freundin zeigt auch gerne mal Harnmarkieren, wenn das Katzenklo verstellt wurde oder er nicht das Futter bekommt, was er haben will. Durch Eifer- sucht bedingt hat Pico, einer meiner Kater, sein Hinterteil in meine Richtung hochgestreckt und mich markiert.

Gründe für dieses Verhalten sind also oft Unsicherheit, Revierverhalten oder krank-heitsbedingte Ursachen, meist hat es nichts mit einer wirklichen Unsauberkeit der Katze zutun.

 

Kotmarkieren

Viele Katzen demonstrieren Ihre Dominanz und Stärke mit Kotmarkieren.

Jede Art von Markierung wird permanent von den Katzen erneuert. Wie oft habe ich schon den Teppich ausgewaschen, als einer der Kater darauf markiert hat. Immer und immer wieder wird die gleiche Stelle markiert, der Geruch läßt sich meistens nicht vollständig entfernen. Also hilft nur der Kauf eines neuen Teppichs, da bei gründlichen Putzaktionen die Katze den Geruch dann oftmals mit ihrem eigenen Duft neutralisiert.

 

 

  • Augen:
    Die Mimik wird grösstenteils durch den Ausdruck der Augen bestimmt, aber auch Stirnrunzeln oder Naserümpfen gehören dazu. Katzen können erstaunt sowie ärgerlich aussehen, böse oder traurig. Dies hängt eng mit der Form, Grösse und Stellung ihrer Augen zusammen.

    - Weit geöffnete Augen -->  Interesse und Erstaunen
    - Halb geöffnete Augen -->  Entspannung und Ruhe
    - Zugekniffene Augen    -->  Angst
    - Zwinkern                   -->   Freude und Wohlbefinden.

    Es gibt sicherlich noch einige Zwischenformen.

 

  • Anstarren:
    Dieses Verhalten ist nur als Imponiergehabe zulässig und wird meist kurz vor einem Kampf eingesetzt. Wenn sie dagegen wegschauen und ihren Blick auf etwas anderes richten, an dem Gegenüber vorbei, ist dies eine Art, dem anderen Freundschaft zu signalisieren.


  • Pupillen:
     
    Meistens haben sie schlitzförmige, vertikale Pupillen, andere wiederum sind
    run
     
    d. Je nach Lichteinfall sind die Pupillen mehr oder weniger erweitert, aber
    auch die
     
    Stimmung hat Einfluss darauf. Erweiterte Pupillen können einerseits ein
    Zeichen von Aggressivität, andererseits auch von Angst oder Liebe sein.


  • Ohren:
     
    Die beweglichen Ohrmuscheln können in alle Richtungen gedreht werden, damit
    wichtige Geräusche wahrgenommen werden können. Ausser Geräuschempfänger sind die Ohren aber auch Stimmungsbarometer.

    - Normal nach vorn gerichtet --> Entspannung und neutrale Haltung
    - Nach oben gerichtet           --> Wachsamkeit
    - Leicht zur Seite gedreht     --> Sie fühlt sich gestört.
    - So weit nach hinten gedreht
      (verschwinden fast)             --> greift jeden Moment in Kauerhaltung an.
    - Unschlüssigkeit                   --> das eine Ohr zur Seite gedreht, das andere
                                                     (noch) nach oben steht, stellt sich die Katze
                                                     die Frage, wie sie reagieren soll.

 
  • Schnurrhaare:
    - Ist sie errecht, streckt sie die Schnurrhaare weit nach vorn.
    - Ist sie sich sichter, so werden die Schnurrhaare wieder in die normale
       gespreizte Position zurückgezogen.
    - Hat sie Angst, legt sie die Schnurrhaare glatt nach hinten an die Wangen.


     
 

Verhaltensweisen

 

  • Unruhiges Umherlaufen und gelegentliches Scharren: ich muss auf's Klo
  • Gähnen: Katze ist zufrieden, aber auch Beschwichtigung
  • Nase an andere Nase reiben: Zuneigung, Akzeptanz
  • Futternapf auslecken und herumschieben: los jetzt, ich will noch mehr (Hunger od. Durst)
  • Auf den Rücken legen mit angewinkelten  Beinen: Aufforderung zum Spielen
  • Auf den Rücken/Seite legen in mit Jaultönen: Unterlegenheitsgeste (soll Beiß- und Tötungshemmung auslösen)
  • Maul halb geöffnet, Zähne sichtbar: Drohung
  • Ausstrecken erhobener Pfote: Warnsignal, dem ein Hieb mit ausgefahrenen Krallen folgen kann
  • Katze scharrt neben dem Futternapf: bah, ich mag das Futter nicht
  • Gras fressen: soll Magen reizen, damit Haarbüschel, die bei der Fellpflege verschluckt wurden, herausgewürgt werden können.
  • geduckt gehen: ich habe Angst
  • An der Tür hochspringen: mach den Weg frei
  • Kopf hochstrecken, dann zurückziehen bzw. abwenden: ich fühl mich bedrängt
  • Unter Kinn oder Hals einer anderen Katze vorbeistreichen: Begrüßung (gerade Jungtieren wenden dies an)
     

Die zehn wichtigsten Zeichen der Katze

 

Onlinesprache in Katzenmimik ausgedrückt

 



 

und hier noch ein interessanter Link zum Thema "Typische Verhaltensweisen der Katze" http://www.tilo-hensel.de/typische-verhaltensweisen-einer-katze-und-deren-erklaerung_mit_einigen_vergleichen_zum_menschen#duftaustausch

 

 

 

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