Hunde- und Katzenwelten


Die Hunde

 

 

 

 


 
 

Jake - ein lustiger Hund. Geboren wurde er am 27.12.2001 in Ostfriesland, vom Wesen
merkt man dies auch oft - stur, stur und nochmal stur. Eigentlich wollte ich 2001 gar
keinen Hund. 2001 sind zwei Katzen innerhalb einer Woche gestorben. Ich war total
geschockt und traurig. Eine Cousine aus Ostfriesland rief an, fragte, ob ich nicht einen
Welpen haben wollte, ihre Hündin wäre bald soweit. Meine Gedanken waren immer noch
bei den Katzen, gar nicht daran zu denken, einen Hund aufzunehmen. Um meine Ruhe
zu haben, sagte ich meiner Cousine, ich würde nur einen Hund nehmen, wenn ein schwarzer Welpe dabei wäre. Die Hündin hatte immer nur braun-weiße oder ganz
braune Welpen, warum sollte also gerade jetzt ein schwarzer Hund dabei sein? Ende Dezember sollte es soweit sein, ich hatte schon gar nicht mehr daran gedacht, da kam
der Anruf. Oh Gott - tatsächlich war bei dem Wurf diesmal ein SCHWARZER HUND dabei. Für mich war der schwarze Welpe wie ein Zeichen. Tommy, mein Kater, war auch
schwarz, irgendwie war die Geburt dieses kleinen Hundes Schicksal - für mich jedenfalls.
Außer Jake wurde im Dezember noch Bonny, Stella und Mikey geboren. Bonny
 hat meine Freundin Tina zuhause aufgenommen Stella und Mikey sind in Ostfriesland
geblieben.

 





Im Februar, leider viel zu früh, sollten die Welpen abgegeben werden. Ich fuhr nach
Ostfriesland. Da saß er dann - klein, zurückhaltend, lieblich und wahrlich entzückend.
Und heute???? Wie eine Bulldogge, aufdringlich, laut und rücksichtslos, aber trotz
allem lieblich und einfach süß zugleich. Für seine 38 cm ist er immer wild ent-
schlossen, Anderen, vor allen Dingen größeren Hunden, zu zeigen, dass er der Duke ist,
der Boss, zu allem bereit und entschlossen, dies dann auch zu zeigen.


Aber wehe dem, sein Rivale bellt mal zurück, dann sieht man nur noch einen einge-
schüchterten, zu Tode geängstigen Pinscher-Mix, der entschlossen Schutz zwischen mei-
nen Beinen sucht. Tja, wie heißt es so schön, große Schnauze, nichts dahinter. Hier mal
ein Beispiel: wir waren in Urlaub an der Nordsee am Hundestrand. Ein Mann kommt mit seiner großen Dogge an uns vorbei. Jake kommt kommt wie eine Muräne hervorgeschos-
sen, springend, hüpfend mit riesen Kamm und grellem Gebelle - man kann schon wirklich sagen, "der Schrecken des Meeres". Was macht die Dogge? Ist so geschockt, dass sie zur Seite springt, samt Besitzer an der Leine, beide rutschen fast die Steine runter in den Schlick hinein (nennt man bei Ebbe den Sand od. den Match). 
          
                                                                                                                  

Aber Jake ist schon ein toller Hund. Laut Gen-Test, den ich machen lassen habe, eine
lustige Mischung: an 3. Stelle Deutscher Boxer, an 4. Stelle Deutsche Dogge/ Deutscher Schäferhund, Die 1. und 2. Stelle wurden nicht ausgewertet, da sie nicht auf der Rasse-
liste stehen, leider. Aber ich vermute mal, Deutscher Pinscher oder wenn ich mir manchmal die Ohren so betrachte, könnte sogar ein Chihuahua drin sein, die sind ja
auch sehr kess und so vorlaut. Jake ist halt' ein liebenswürdiger Großkotz, wenn ich das mal so sagen darf.

Seit einem Monat mache ich mit Jake Obidience. Ich hätte nie gedacht, dass er
trotz seiner 10 Jahre so gut lernt und so toll mitmacht. Wirklich klasse, da wir nie
so wirklich eine Hundeschule besucht haben un
d Jake auch nie eine richtige "Hundeer-
ziehung" genossen hat. Unser erster Hund. Und was haben wir gemacht? Alles falsch
gemacht, was man nur falschmachen kann. Aber er ist trotzdem ein ganz toller Hund geworden.

 

.
 

und

 

 

 

 

 

Jeany, meine anmutige Schöne. Geboren ca. 2001 in Ägypten/Dahab im Tal der Hunde. Zusammen mit weiteren 4 oder 5 Geschwistern und der Mutter lebte sie in den Bergen, mehr oder weniger verwildert. Ihre Geschwister sind alle gestorben, die Mutter lebt, soviel ich weiß, noch im Tag der Hunde bei der Engländerin Janet, die sich um die ver-
wilderten Hunde kümmert.


2001 wurden wir ja dann zu Hundebesitzern. Jake gehörte bereits zur Familie. Aber es fehlte was bei uns - ja - Jake brauchte eine Partnerin und so machte ich mich im Internet auf die Suche. Irgendwann fand ich dann ein Mädchen, Sternchen, braunes Fell, eine Papillonhündin, ich war hin und weg. Ich kontaktierte das Tierheim, und dort sagte man mir dann, dass sie schon vermittelt wäre. Danach war ich tieftraurig, hatte gar keine
Lust mehr, zu suchen. Aber eine Freundin mußte her, also begab ich mich wieder auf die Suche nach einer Freundin für Jake. Und siehe da, ich fand sie. Ein kleines, weißes Bärchen, schüchtern - einfach nur süß. Gesagt, getan, so fuhr ich mit einer Bekannten in dieses Tierheim und schaute sie mir an. Sie war total scheu, total verunsichert. Wir machten einen gemeinsamen Spaziergang, Bella, so hieß sie damals, war total ver-
schüchtet und ängstlich. Aber ich wollte sie, unbedingt, es war Liebe auf den ersten
Blick.

 


Der zweite Termin wurde vereinbart Bei diesem Termin unterhielt ich mich dann nach
der Tierheimleiterin. Die sagte mir dann, es wäre noch ein zweiter Interessent vor-
handen, ein alleinstehender Vater mit Kleinkind. Ich dachte nur - oh Gott, das paßt ja gar nicht. Bella war so verängstigt und dann wollte die Tierheimleiterin Bella an den Mann
mit dem Kind vermitteln - ich dachte nur, nicht schon wieder, bitte bitte, lieber Gott,
lass mich Bella's neue Hundemami sein. Zum Glück bin ich gut im Reden und so durfte ich Bella nach einem vor Ort Termin bei uns zuhause endlich aus dem Tierheim abholen.
Sie war in einem schrecklichen Zustand, sie stank, humpelte und war total scheu.
Auch
das Autofahren vertrug sie gar nicht. Als wir kurz anhielten, um nach dem Weg zu
fragen, übergab sie sich. Der Wagen, meine Hose, alles war voll, der junge Mann, den
ich nach dem Weg fragte, war total geschockt - der sah ja nur den sich übergebenen
Hund. Es war eine lustige Fahrt. Zuhause angekommen war sie die ersten Tage total
scheu, dann taute sie langsam auf. Am 4. Tag kam ihre leichte Dominanz zum Vorschein -
sie fühlte sich wohl heimisch. Wir nannten Sie Jeany. In den ersten Wochen mußten wir ständig mit ihr zum Tierarzt, das Bein war gebrochen, weiß der Kuckuck, was die im Tierheim gemacht haben, sie hatte Giardien und extrem viele Bandwürmer und war auch so in einem schlechten Zustand. Aber sie erholte sich schnell und von Tag zu Tag wurde
sie schöner und schöner.

2006 erkrankte sie an einer fürchterlichen Allergie, biss sich die ganze Beine wund. Ich recherchierte, da mir damals das Tierheim sagte, sie käme aus Spanien, klärte ich beim Tierarzt natürlich auch alle Mittelmeererkrankungen ab. Leider ohne Erfolg. Ich
recherchierte im Internet und fand eine Tierschutzseite, auf der ähnliche Hunde wie
Jeany abgebildet waren und kontaktierte diese Tierhilfe (mit Angaben über Jeany inkl. Bild). Nach einigen Tagen bekam ich Antwort von Conny. Conny teilte mir mit, sie wäre sich 100 %ig sicher, Bella zu kennen. Sie persönlich nämlich hätte Bella aus Ägypten/
Dahab (das Tierheim sagte mir, sie käme aus Spanien!) mitgebracht. Von dort wäre sie in ein süddeutsches Tierheim gekommen. Danach ist sie aus irgendwelchen Gründ an ein Tierheim in NRW vermittelt worden.
Ja, das erst mal zur Herkunft von Jeany.

Wenn man Jeany das erste Mal sieht, ist fast jeder fasziniert von ihrer Anmut. Sie
stolziert wie eine Dame umher, man hat schon fast den Eindruck, eine leichte Arroganz
zu sehen. Wenn man sie aber dann im Wald beim wälzen in Kadavern od. Ausscheidungen anderer Tiere sieht, so ist nichts mehr zu sehen von der
anmutigen Dame. Jeany ist sehr sensibel, ihre Angst hat sie bis heute nicht ganz verloren. Besonders Gegenstände, die
man in der Hand hat, machen ihr Angst od. auch Menschen mit Regenschirmen oder
Männer, die dunkle Sachen anhaben. Sie pflegt eine tiefe Freundschaft mit Timo, unse-
rem Kater.

 



 

sowie

 

die

 

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Tammy, meine kleine freche Maus. Sie wurde am 28. Juli 1997 geboren und ist die
Tochter meines verstorbenen Katers Max. Gemeinsam sind sie leider nicht aufgewachsen, Max war vorher woanders, ihn habe ich damals erst später aufgenommen. Meine Schwägerin hatte zusammen mit ihrem damaligen Mann Max und Scully. Tja, die Beiden haben dann irgendwann 1997 Babies bekommen. Außer Tammy waren da auch noch Teddy und Fee sowie ein weiterer Kater, der leider verstorben ist. Teddy ist bei meiner Schwägerin geblieben und leider auch 2008 im gleichen Monat wie Max verstorben.

Eigentlich wollte ich keine Katze mehr, zu dieser Zeit hatte ich noch Beasty und Tommy und Sheila, dies waren meine ersten Katzen, sie sind leider 1999 und 2001 verstorben. 
Als die Katzen auf der Welt waren, besuchte ich meine Schwägerin. Ich war hin und
weg. So süß waren die kleinen Kätzchen. Aber ein Kätzchen war das Sorgenkind, sie
wollte nicht fressen. Meine Schwägerin hatte schon alles versucht, sie war schon verzweifelt und wußte nicht, was sie noch machen sollte - eigentlich blieb ja nur noch Zwangsernährung. Ich habe die kleine Maus dann auf den Arm genommen, sie gestreichelt und direkt bestand eine Verbindung. Ich schmierte mir ein wenig Katzenfutter auf den Finger und bot ihr immer wieder etwas an. Zuerst wollte sie nicht aber dann, wir
glaubten es kaum, schnurrte sie laut und leckte sie mir den Finger ab. Wieder mal war es für mich ein Zeichen, dieses Kätzchen bei uns aufzunehmen, obwohl mein Mann zuerst nicht wollte. Aber letztendlich konnte er dann, als ich sie einfach mit zu uns nach Hause brachte, auch nicht mehr abgeben.


 


 

Sie war eine junge, freche Katze. Immer und immer wieder attackierte sie die beiden
Kater und Sheila. Tammy hatte nur Unsinn im Kopf und das hat sie noch heute.
Sobald Besuch bei uns zuhause war, sprang sie auf den Tisch, zupp zupp, und schon
war ihre Pfote in unserem Zuckerpott, eine Bewegung und schon flog der lose Zucker
über den ganzen Tisch und verteilte sich. Tammy sah man noch kurz mit einem Buckel-
chen auf dem Tisch stehen und dann war sie weg - schnatternt, fast schon lachend. Zeitungen oder Papierschnipsel dürfen überhaupt nicht in der Wohnung rumfliegen.
Damit fährt Tammy nämlich liebend gern Schlitten - und das durch die ganze Wohnung. Manchmal kann sie ziemlich rücksichtslos sein, wenn ich im Bett liege, kommt sie laut miauend an, tapst auf mir rum und legt sich dann einfach halb auf mein Gesicht, ob ich
nun Luft bekomme oder nicht und wehe dem, ich beweg mich, dann werde ich von
einer Kralle festgehalten. Tammy ist eine außergewöhnliche Katze, sie hört auf's Wort, besser als die Hunde. Auch bei unserem Versteckspiel gemeinsam mit Jake findet sie
mich immer zuerst, Jake würde mich wahrscheinlich noch stundenlang suchen und Tammy
guckt ihn dann nur an als würde sie denken, mensch, Blödi, was bis du doof, ich habe sie doch schon längst gefunden ...

 

Tammy ist eigentlich der Boss hier - da haben dann auch die Hunde nichts mehr zu
sagen. Leider hat sie sich ein wenig geändert, als Pico 2003 hier eingezogen ist. Er greift sie an, wo er nur kann. Warum er solchen Hass auf sie hegt, ist mir unbegreif- lich. So-
fern wir das Haus verlassen, müssen wir sie räumlich trennen, die Angriffe von Pico sind einfach zu heftig. Vor zwei Jahren hat er sie die Treppe runtergejagt und dabei hat sie
sich einen Bänderriss zugezogen. Eine Kralle hat sich total verdreht und steht jetzt ganz nach oben, statt nach unten. Eine OP hab ich auf anraten meiner Tierärztin nicht durchführen lassen, sie hat bis heute aber auch keine Schmerzen.

Als Timo 1999 hier einzog, hat er das Corona-Virus bei uns eingeschleppt. Seitdem hat Tammy einen chronischen Nierenschaden, den ich regelmäßig mit Renes-Viscum behandel. Für ihre fast 14 Jahre ist sie aber immer noch flott dabei, nur an manchen Tagen sieht
man ihr das Alter an.

 

                                                 

 



Im August 1999 ist Beasty, mein kleiner Liebling gestorben. Einer meiner ersten Katzen,
sein Tod war für mich sehr schrecklich. Warum ich im Oktober in die Zeitung schaute
und nach Katzenvermittlungen suchte, weiss ich nicht genau - ich vermute, dass ich die Lücke wieder füllen wollte. So rief ich bei der Tierhilfe an und schon nach einer Stunde war ich mit meiner Freundin Katrin vor Ort. Da waren sie nun, die kleinen Kätzchen. Alle ganz süß, aber sie wurden in der Türkei geboren und sahen alle recht kränklich aus. Als
ich sie sah, dachte ich nur, oh je, hier nimmst Du aber keine Katze mit, wer weiß,
welche Krankheiten die haben. Dann sah ich Timo, total abgemagert saß er in einem kleinen WC in der Ecke und blickte mich mit großen Augen an - Nickhautvorfall! Ich
blickte zu meiner Freundin, sagte, "den nehm ich schonmal nicht". Dann der innere
Konflikt in mir, nimm ihn, nein, mach es nicht, der ist todkrank, lass es sein. Komm, der sieht Beasty so ähnlich, jetzt nimm ihn schon. Kurzerhand habe ich mich dann für diesen abgemergelten, dürren Kater mit Nickhautvorfall entschieden, warum auch immer. Ich wußte insgeheim, was mir blüht, das konnte nichts gutes verheißen - und so war es dann auch. Er bekam den Namen Timo.

 

Als ich zuhause ankam, bekam unser neue Bewohner erst einmal ein eigenes Zimmer. Ich wußte nicht, was er hat und so kam er erstmal in Quarantäne. Aber es war schrecklich
mit anzusehen, wir er ganz alleine in diesem Zimmer hockte, zusammengekauert, ängstlich. Also ließen wir Tim aus dem Zimmer. Vor der Tür stand Tommy, als Timo ihn
sah, rannte er miauend zu ihm und schmiegte sich an ihn - so süß - ich war gerührt.
Tommy akzeptierte Timo auch von Anfang an, nur die zwei Mädels zickten natürlich erst rum.

Nach ca. 3 Wochen hatte ich dann das Problem, diese dubiose Krankheit, die mir am
ersten Tag direkt durch den Kopf schoss, infizierte nach und nach meine ganzen Katzen. Angefangen hat es mit Timo, der Nickhautvorfall war nun ausgeprügter, dazu gesellten
sich noch Fieber, Blähungen, Durchfall und Schlappheit. Der damalige Tier- arzt ver-
schrieb dann ohne Ende Antibiotika (aus diesem Grund hat er heute auch kaum noch Zähne), was jedoch auch nicht half. Dann steckte sich Tommy an, dann Sheila und zum Schluss Tammy. Ich lief von Arzt zu Arzt, keiner konnte mir helfen. Dann ließ ich auf Viruserkrankungen testen. Alle Katzen hatten das Corona-Virus (Vorstufe der FIP). Total geschockt sah ich schon im Geiste nach und nach meine Tiere sterben. Ich wechselte wieder den Arzt. Dieser schlug mir damals eine neue Therapie aus Amerika mit Interfe-
ronen vor. Der einzige Nachteil war der Preis, die Therapie sollte 1.500 DM kosten. Dies war es mir aber wert und die Tiere erhielten die Interferontherapie. Der Titer des
Corona-Viruses ging bei allen Tieren runter - zum Glück. Was blieb, waren die Folgeschäden: bei Timo die zerstörten Zähne durch die vielen Antibiotika- gaben (ge-
rade in jungen Jahren machte es die Zähne kaputt), bei Tammy der Nieren- schaden und bei Sheila und Tommy der Leberschaden. Zwar sagt fast jeder Tierarzt, das Corona-Virus befällt nur den Darm, aber ich bin da anderer Meinung. Er springt hin und her, von Darm
zu Leber, von Leber zu den Nieren usw. Aber sie haben es fast alle gut überstanden, nur Tommy und Sheila sind 2001 verstorben.


 


 

Zum Wesen meines kleinen Türken ist zu sagen, dass er sehr sensibel und immer noch ängstlich ist. In den ersten 6 Jahren sah man ihn kaum. Wir nannten ihn immer die "Bettkasten-Katze" oder "Kellerkatze", denn dort hielt er sich den ganzen Tag zum
größten Teil auf, nur nachts kam er raus. Erst als wir in unser jetziges Haus umzogen,
fühlte er sich pudelwohl, denn nun hält er sich auch tagsüber in der Wohnung bei uns auf und versteckt sich nicht mehr. 'Seine große Liebe war ja Tommy, mein Kater, als er verstarb war Max sein bester Kumpel. Als dieser 2008 starb, ersetzte Jeany, die Hündin,
den Platz des Katers. Timo schmiegt sich oftmals ganz eng an Jeany an, dann schlafen sie zusammen und schmusen. Er ist zwar immer noch sehr schreckhaft, aber sonst ein ganz verschmuster Kater. Sein Erzfeind ist leider Pico geworden, zwar sind die Katerkämpfe schon etwas besser geworden, passe ich aber nicht auf, so nutzen beide Kater die Gelegenheit, sich zu bekämpfen.

und

 



 

 
 
 

Pico zog im Dezember 2003 zusammen mit meinem verstorbenen Max bei uns ein. Max
hatte nicht große Probleme mit Tammy und Timo, bei Pico waren meine anderen Beiden
jedoch irgendwie aggressiver. Pico hat sich sehr bemüht, aber aus irgendwelchen
Gründen wurde er nicht so angenommen, wie Max. Tammy hat extrem große Probleme
mit Ihm. Geboren wurde er 1997. Bei uns ist sein drittes zuhause. Zuerst lebte er bei
einem Paar zusammen mit einer weiteren Katze. Das Zusammenleben war wohl, soviel
ich weiß, einigermaßen harmonisch. Dann schafften sie sich eine weitere Katze an.
Angeblich war Pico sehr dominant und es kam immer wieder zum Streit mit der neuen
Katze, mit der Alten hatte er keine Probleme. Letztendlich wurde er als Erstkater ab-
gegeben, die Katze, die zuletzt kam, durfte bleiben. Ich denke manchmal, er ist
dadurch traumatisiert, wenn ich an sein heutiges Verhalten denke. So landete Pico bei
meinem damaligen Schwager, wo Max schon lebte. Auch dieser gab dann beide Katzen
später wieder ab und so landeten beide bei mir und blieben auch hier.

Über die anfängliche Problematik habe ich schon berichtet, ich weiß bis heute nicht,

warum Timo und Tammy Pico nicht mögen. Es war damals ein unglücklicher Start. Sie
kamen im Dezember bei uns an und einigen Tage später zogen wir um. Sehr unglücklich -
zumal Katzen sehr sensibel reagieren. Beim Umzug griff Pico dann auch irgendwann
Tammy an, sie mußte an der Seite des Bauches genäht werden. Seitdem ist Pop-Shop,
aus und vorbei, die zwei werden sich wohl nie mehr lieben lernen. Tammy gerät noch
heute in Panik, wenn er ihren Weg kreuzt. Eigentlich würde er nichts machen, wenn
sie ruhig bliebe, durch das Fluchtverhalten jagdt er sie jedoch. Auch Timo und Pico
zanken sich ewig - Katerkämpfe sind hier an der Tagesordnung.

Damals, ca. nach 3 Monaten, habe ich Pico auch weggegeben. Was sollte ich machen,
so gewaltsame Angriffe konnte ich nicht tolerieren. Aber ich hatte ein schlechtes Ge-
wissen, irgendwie das Gefühl, er fühlt sich im neuen Zuhause nicht wohl. Und so war
es auch, ich holte ihn zurück. Eine Lösung mußte her, also kontaktierte ich eine
Katzenpsychologin - ohne Erfolg. Versuchte es mit einer Tierhomöopathin - ohne Erfolg.
Es folgte die Tierkommunikation. Hier war es erstaunlich, dass so einige Sachen stimmten,
die Pico betraf, obwohl ich keine Silbe verlauten ließ. Er fühlte sich laut Aussage der
Tierkommunikatorin als "drittes Rad am Wagen" und hätte Schmerzen in den Beinen.
Von einem Arztbesuch weiß ich, dass er ziemlich hinten ein Wirbelproblem hat, welches
sehr schmerzhaft ist. Irgendwann habe ich ihn dann noch durch die Frequenzmedizin
testen lassen. Laut Austestung hat er ein Phäochromozytom, ein Geschwüur an der
Nebennierenrinde - dies würde die Aggressivität erklären.

Vom Wesen ist er zu uns Menschen sehr liebenswürdig, auch wenn er mir mal in die
Hand gebissen hat, die dann taub und angeschwollen war. Er hatte sich vorher mit
Tammy gestritten und ich nahm ihn auf den Arm und wurde dann gebissen, naja, so
hat Tammy wenigstens nichts abbekommen. Er ist sehr verschmust, hebt dann eine
Pfote in die Luft und pfotet. Wahrscheinlich wäre er besser als Einzelkater gehalten
worden, aber mittlerweile ist er fast 15 und ich könnte es nicht über's Herz bringen,
ihn abzugeben. Leider muss ich ihn in der Nacht immer wegschliessen, da er sonst

Tammy attakiert, die ja bereits einen ganz schlimmen Bänderriss erlitten hat. Ändern
läßt sich dieser Zustand nicht mehr, ich gehe nur dazwischen, wenn es unter den Katzen
knallt, ich zeige Ihnen, dass ich hier das sagen habe und dann ist auch wieder für kurze
Zeit ruhe. Schön ist der Zustand natürlich nicht.